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Symposium führte in die Zukunft der Pflege

Innsbruck, 21. November 2019

Spannende Einblicke in die Zukunft der Pflege gab es beim Johanniter-Zukunftssymposium unter dem Motto „Selbstbestimmt leben im Alter“.

Unter dem Motto "Selbstbestimmt leben im Alter" luden die Johanniter am 19. November 2019 zum zweiten Zukunftssymposium nach Tirol und boten spannende Einblicke in die Zukunft der Pflege. Forschungsergebnisse sowie Einsatzmöglichkeiten moderner Technologien im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens sorgten beim interdisziplinär besetzten Fachpublikum für großes Interesse und halfen Ängste abzubauen.

Rund 80 Tagungsteilnehmer ließen sich die Vorträge namhafter Referenten, wie Ludovico Ciferri, Julia Sauskojus, Mathias Schmoigl, Elisabeth Haslinger-Baumann und vielen anderen nicht entgehen. Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten und Herausforderungen, die Digitalisierung und technischer Fortschritt für Senioren und Menschen mit Behinderungen mit sich bringen. Viele der auf dem Symposium präsentierten Technologien konnten in einem Schauraum auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.

Ängste vor neuen Technologien unbegründet

Franz Bittersam, Geschäftsführer der Johanniter Tirol, betonte, dass Technologien wie Kommunikation via Sprachsteuerung, Bewegungsmelder oder Sturzsensoren das Leben von gebrechlichen und pflegebedürftigen Menschen im Alltag erleichtern können.

„Senioren haben oft Angst vor neuen Technologien wie Tablets“, betont Bittersam. „Sie befürchten, etwas falsch oder kaputt zu machen.“

Georg Aumayr, Forschungsleiter der Johanniter Österreich, erklärt ergänzend dazu: „Die auf dem Symposium vorgestellten Forschungsprojekte sind das beste Beispiel dafür, dass diese Ängste unbegründet sind und man in vielfältiger Weise von der Nutzung neuer Technologien profitieren kann.“ 

(v.l.): F. Bittersam, GF Johanniter Tirol; R.Brandstetter, BGF Johanniter Öst.; J. Sauskojus, Smart City; G. Aumayr, Johanniter-Forschung; G. Graumann, GF Kuratorium Wr. Pensionisten-Wohnhäuser; M. Kofler, Projektkoordinator i-evAALution, L. Ciferri, Berater v. My-AHA, E. Haslinger-Baumann, Campus Wien;

Altersgerechte Assistenzsysteme

Keynote-Speaker Ludovico Ciferri skizzierte im Rahmen des Themas „Resilienz und Altern“ wie definierte Risiken über eingebundene Sensoren und bereits verfügbare Daten aus dem Alltag älterer Menschen erkannt und Interventionen angeboten werden können. Verschiedenste Forschungsprojekte wie My-Aha, eine Informations- und Kommunikationsplattform zur Früherkennung von Gebrechlichkeit zeigen, wie neue Technologien helfen können, um unabhängig, mobil und gut vernetzt leben zu können.

Praxistest

Ob Smartphones und Tablets, Lichtsteuerungen bis hin zu sozialen Robotern ­– das Spektrum neuer Technologien zur Unterstützung selbstbestimmten Lebens im Alter ist breit gefächert. Man dürfe Senioren nicht unterschätzen, erklärt eine Teilnehmerin aus dem Bereich der Hauskrankenpflege. Es gebe sehr viele ältere Menschen, die großes Interesse an diesen Angeboten zeigen. Wichtig sei, diese Angebote in der Praxis zu testen. Nur so könne herausgefunden werden, ob sie tatsächlich angenommen werden.

 

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