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Coronavirus - Fragen und Antworten

Österreich, 26. Februar 2020

Rund um das neuartige Coronavirus existieren derzeit viele Mythen. Hier die wichtigsten Fakten über den Virus, Krankheitsanzeichen und Schutzmöglichkeiten.

Was ist ein Coronavirus?

Coronaviren (CoV) bilden eine große Familie von Viren, die beim Menschen leichte Erkältungen bis hin zu schweren Lungenentzündungen verursachen können. Zu den Coronaviren gehören u. a. das MERS-Coronavirus (MERS-CoV) und das SARS-Coronavirus (SARS-CoV). Am 7. Jänner 2020 wurde in China (Wuhan, Provinz Hubei) ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) identifiziert, das zuvor noch nie beim Menschen nachgewiesen wurde und als COVID-19 bezeichnet wird.

 

In Österreich wurden am 25. Februar die ersten beiden Coronafälle in Innsbruck/ Tirol gemeldet.

 

Wie gefährlich ist dieses neuartige Coronavirus?

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS. Die Sterblichkeitsrate wurde aktuell nach unten revidiert und könnte lediglich 0,5 Prozent betragen. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (Sterblichkeit unter 1 Prozent) sind v. a. ältere Menschen und immungeschwächte Personen betroffen.

 

Wie ansteckend ist dieses neuartige Coronavirus?

Die Mensch-zu-Mensch-Übertragung stellt den wichtigsten Infektionsweg dar. Das Übertragungsrisiko von Mensch zu Mensch scheint ähnlich zu sein wie bei der saisonalen Grippe.
 

Wie äußert sich die Krankheit?

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind oft mild und manchmal ohne erkennbare Symptome. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind unter anderem:

 

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Atembeschwerden

 

Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf COVID-19?

Wenn die oben genannten Symptome auftreten UND

 

  • sich die Person in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome in China, Südkorea, Iran, Italien, Japan, Hongkong und Singapur aufgehalten hat
    ODER
  • enger Kontakt zu einer nachweislich an Coronaviren erkrankten Person bestand

 

(Stand: 2. März 2020)

 

 

Was passiert, wenn ich ein möglicher Verdachtsfall bin?

 

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, bleiben Sie zuhause, minimieren Sie Kontakte zu anderen Personen, wenden Sie sich an das Gesundheitstelefon unter der Telefonnummer 1450 und befolgen Sie die Ratschläge!

 

Üblicherweise werden Verdachtsfälle von den Rettungsdiensten (mit den entsprechenden Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen) in nächstgelegene Krankenhäuser gebracht, die für eine Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen ausgerüstet sind. Dort werden die Betroffenen unter Isolierbedingungen auf speziell vorgesehenen Abteilungen untergebracht und betreut. Eine mögliche Infektion kann innerhalb von 48 Stunden ausgeschlossen oder bestätigt werden. 

 

Wie wird die Krankheit behandelt?

Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie z. B. fiebersenkende Mittel. Es gibt keinen Impfstoff.

 

Wie kann man sich vor Coronaviren schützen?

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen:

 

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem Desinfektionsmittel. Infos zur korrekten Handhygiene zeigt ein Video der MedUni Wien.
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch beziehungsweise Ihrer Ellenbeuge (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen. Entsorgen Sie das Papiertaschentuch umgehend und waschen Sie danach Ihre Hände.
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen.

Ansprechpartner und Links


Weitere Informationen:

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums sowie der AGES Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Die Expertinnen und Experten der AGES beantworten Fragen rund um das Coronavirus auch telefonisch unter der Telefonnummer 0800 555 621. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar!

 

Auch die Gesundheits-Hotline 1450 gibt Auskunft!