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Starkes Team am Notarztwagen

Wien, 28. April 2020

Sie sind ein eingespieltes Team, bei dem nicht nur jeder Handgriff passt sondern auch die Chemie. Vier Freunde, die eines gemeinsam haben: Ihr Hobby ist der Notarzteinsatz!

Das Blickfeld ist eingeschränkt und plötzlich können Sie einen Arm nicht mehr heben? Es ist Samstagmittag und Sie spüren einen beklemmenden Druckschmerz auf der Brust? Eine Passantin bricht plötzlich zusammen und atmet nicht mehr? Ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie, Schock oder schwere Verletzungen – in Fällen wie diesen sind Notärztinnen und Notärzte gefragt.

 

Wenn der Notarztwagen der Johanniter zu einem Notfall ausrückt, dann ist manchmal auch ein rein ehrenamtliches Team an Bord. Seit über  einem Jahr leisten die vier Freunde Bernhard Klösch, Adrian Bolnberger, Martin Müller und Alexander Hermann gemeinsam Dienste am NAW, wie der Notarztwagen im Fachjargon genannt wird. 

 

Bereits seit über zehn Jahren sind Alexander Hermann und Martin Müller für die Johanniter tätig, „Wir haben uns beide als Ehrenamtliche im Krankentransport kennengelernt und gleich gut verstanden. Alexander hat damals noch Medizin studiert und ich war in einer Bank tätig“, erzählt Martin Müller.

Die vier Ehrenamtlichem am Notarztwagen sind ein eingespieltes Team, vl. vorne: DDr. Alexander Hermann, Dr. Bernhard Klösch, hinten: Adrian Bolnberger und Martin Müller

Inzwischen ist Martin selbstständiger Vermögensberater und leitet nebenbei ehrenamtlich den Organtransport der Johanniter. Alexander hat erfolgreich die Facharztausbildung zum Internisten abgeschlossen und ist als Oberarzt auf der Intensivstation 13i2 des Wiener AKH tätig. Wenn er nicht gerade auf einem internationalen Ambulanzflug einen erkrankten Patienten begleitet, kann man ihn auch in seiner Ordination in der Wiener Privatklinik (WPK) zu Rate ziehen.

 

Dritter im Bunde ist der Notfallsanitäter (NKI) Bernhard Klösch, der 2009 seinen Zivildienst bei den Johannitern leistete und seither ehrenamtlich tätig ist. Der Doktor der Biotechnologie arbeitet an der MedUni Wien in der Krebsforschung und reist für sein Leben gerne.

 

Adrian Bolnberger ist der Jüngste in der Runde: Der 21-Jährige studiert Medizin, versucht in der Freizeit seine älteren Kollegen Martin und Berni fit zu halten und möchte später ebenfalls in der Notfallmedizin tätig sein.

 

Was die vier verbindet?

 

„Wir sind sehr gesellige Menschen, treffen gerne Freunde, zumindest wenn es die derzeitigen Beschränkungen wieder zulassen, und verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen“, bringt es Martin auf den Punkt.

Deshalb sind sie zwei- bis dreimal im Monat als Notarztteam unterwegs, um akute Notfälle zu versorgen. Das machen die vier Freunde ehrenamtlich und gratis, aber sicher nicht umsonst!

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