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Johanniter Österreich begrüßen Einigung zur Zivildienst-Reform: Schritt in die richtige Richtung

Koalition einigt sich auf mögliche Verlängerung des Zivildienstes sowie verpflichtende, standardisierte Ausbildung.

Die Johanniter Österreich begrüßen die Einigung von ÖVP, SPÖ und NEOS zum neuen Zivildienst-Modell. „Wir freuen uns, dass es zu einer Einigung gekommen ist, auch wenn das deutlich länger gedauert hat als erwartet. Entscheidend ist jetzt, dass tragfähige Lösungen auch tatsächlich umgesetzt werden,“ so Petra Grell-Kunzinger, Bundesgeschäftsführerin der Johanniter Österreich.

Die Johanniter werten die Einigung als einen richtigen Schritt zur Stärkung des Zivildienstes – verweisen aber auch darauf, dass für den Beschluss noch die Zustimmung von FPÖ oder Grünen nötig ist. Die Rettungsorganisation appelliert an alle Beteiligten, rasch eine Entscheidung zu treffen, damit die notwendigen Verbesserungen zeitnah umgesetzt werden können.

Verlängerung direkt im Einsatz besonders sinnvoll

Als eine der größten Zivildienststellen Österreichs bilden die Johanniter Österreich jährlich mehr als 250 Zivildiener aus. Diese Erfahrung zeigt: Die beste Vorbereitung auf den Ernstfall ist nicht das Üben in der Theorie, sondern der reale Einsatz im Rettungs- und Sozialdienst. Vor diesem Hintergrund begrüßen die Johanniter, dass die mögliche Verlängerung des Zivildienstes auf elf Monate direkt am gewohnten Einsatzort absolviert werden kann.

Verpflichtende Ausbildungsstandards ein wichtiges Signal

Auch die geplante verpflichtende, einheitlich geregelte Ausbildung für alle Zivildiener werden positiv bewertet. Verbindliche Ausbildungskataloge mit klaren Standards und Mindestdauern schaffen Qualität und Verlässlichkeit.

„Unsere Zivildiener im Rettungsdienst erhalten bei uns eine fundierte Sanitäterausbildung. Je länger sie im Dienst bleiben, desto länger kommt dieses Wissen auch den Menschen zugute, die im Ernstfall auf schnelle und kompetente Hilfe angewiesen sind", so Grell-Kunzinger abschließend.


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