Der Grundstein des Johanniter-Neubaus in der Josef-Wilberger-Straße 48 ist gelegt: Bei der feierlichen Zeremonie nahmen wichtige Vertreter:innen des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck, die Projektplaner Scharmer-Wurnig-Architekten, die Baufirma Fröschl und das Baumanagement Dreikant sowie zahlreiche Ehrengäste der Johanniter Tirol teil. Das Projekt wird mit Unterstützung des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck umgesetzt.
Mit dem neuen Johanniter Center Tirol investieren wir gemeinsam in eine starke Gesundheits- und Sozialversorgung. Die Johanniter leisten mit ihrem vielfältigen Angebot – vom Rettungsdienst und Krankentransport über die mobile Pflege und Betreuung bis hin zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen und der Katastrophenhilfe – einen unverzichtbaren Beitrag für die Menschen in Tirol. Mit der neuen Zentrale entsteht ein modernes Gebäude, das die besten Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft und die Weiterentwicklung der vielfältigen Leistungen unterstützt. Damit stärken wir nicht nur die Organisation selbst, sondern auch die Voraussetzungen für eine leistungsfähige und gut vernetzte Gesundheits- und Sozialversorgung in Tirol“, betont Landesrätin Cornelia Hagele.
Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber spricht von einem wichtigen Meilenstein:
Eine wachsende Stadt braucht eine starke Rettungs- und Gesundheitsinfrastruktur. Die Johanniter leisten mit ihrem Einsatz im Rettungsdienst, bei Sanitätsdiensten sowie in Pflege und Betreuung einen sehr wesentlichen Beitrag zur Versorgung der Innsbrucker Bevölkerung. Deshalb unterstützen wir diesen Neubau, damit diese Leistungen langfristig abgesichert sind.“
Präsident Johannes Bucher, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich, bedankt sich bei den Unterstützern:
Helfen verbindet. Wer im Rettungsdienst oder im Ehrenamt tätig ist, fragt nicht nach Herkunft oder Meinung, sondern danach, was ein Mensch gerade braucht. Diese Haltung ist seit Jahrhunderten das Fundament von uns Johannitern, und sie ist heute ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dass Land und Stadt diesen Weg mit uns gehen, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.“
Ein Haus ohne Barrieren und ein Arbeitsplatz, der mit unseren Aufgaben mitwächst: Das war unser Anspruch an den Neubau. Davon profitieren unsere Helferinnen und Helfer ebenso wie alle Menschen, die zu uns kommen“, so Franz Bittersam, Geschäftsführer der Johanniter Tirol.
Johanniter Tirol: Der Bau beginnt
Geplant sind vier Ebenen und eine Tiefgarage. Hier finden die 207 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Rettung, mobilen Pflege, Ersten Hilfe und vielen weiteren Bereichen sowie der Fuhrpark von 41 Fahrzeugen endlich ausreichend Platz. Für die Öffentlichkeit entsteht ein Ort der Begegnung und der Versorgung: Klient:innen können sich dank des barrierefreien Gebäudes auch vor Ort zur Mobilen Pflege und Betreuung beraten lassen und Interessierte können Erste-Hilfe-Kurse und Pflegeweiterbildungen erstmals ohne Hürden „inhouse“ absolvieren.
Was bisher geschah
Die alte Zentrale in der Josef-Wilberger-Straße 48 war derart in die Jahre gekommen, dass eine Sanierung bautechnisch ausgeschlossen war. Deshalb blieb nur der Abriss und Neubau des Gebäudes übrig. Bereits im August 2025 haben die Johanniter die alte Zentrale in der Josef-Wilberger-Straße 48 geräumt und sind nur ein paar Hausnummern weiter in Container gezogen. Genau ein Jahr später wird der Abriss vollzogen – und der Grundstein für das neue Johanniter Center Tirol gelegt, das im Mai 2028 – pünktlich zum 50. Jubiläum der Johanniter Tirol – fertiggestellt werden soll.
