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AI4Emergency: KI für sichere Einsatzkommunikation

Mit dem Forschungsprojekt AI4Emergency arbeiten die Johanniter seit Jänner daran, dass KI und 5G auch im Katastrophenfall zuverlässig funktionieren.

Wien,

Ob Unwetter, Großschadenslage oder Massenveranstaltung: Drohnenaufnahmen, mobile Datenerfassung und KI-gestützte Lageanalysen erzeugen enorme Datenmengen – und stellen Mobilfunknetze vor enorme Herausforderungen. AI4Emergency untersucht, wie 5G-Netze gezielt so konfiguriert werden können, dass kritische Informationen auch unter Hochlast sicher und ohne Verzögerung übertragen werden.

Ansatz und Methodik

Typische Einsatzszenarien werden analysiert, Datenflüsse und Netzbelastungen simuliert. So lässt sich erkennen, wann Engpässe entstehen und wie Ressourcen optimal verteilt werden können. Moderne 5G-Funktionen erlauben es bereits heute, sicherheitskritische Kommunikation zu priorisieren und Kapazitäten gezielt für Einsatzkräfte bereitzustellen. Perspektivisch soll KI selbst Netzlasten vorhersagen und die Infrastruktur dynamisch steuern. Alle Ansätze werden in einer Laborumgebung unter realitätsnahen Bedingungen getestet.

Nutzen für die Johanniter

AI4Emergency stärkt die digitale Resilienz der Organisation, liefert die Grundlage für interne KI-Leitlinien und ermöglicht die Praxiserprobung neuer Technologien in Übungen und Tests. Eine stabile, leistungsfähige Einsatzkommunikation beschleunigt Abläufe, schont Ressourcen – und kann im Ernstfall Leben retten.

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