100. Fördermitglied in Orth an der Donau

Durch die großzügigen Spenden der Orther Bevölkerung soll ein High-End-Gerät für die Notfall- und Intensivmedizin angeschafft werden - die Johanniter danken der 100. Förderin, Frau Waltraud Miedler.

Orth,

Die Johanniter in Orth an der Donau bitten derzeit die Bevölkerung um finanzielle Unterstützung. Denn der Betrieb der Rettungsstation, die Ausbildung und Schulung der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden wie auch die Anschaffung von Geräten sind teuer. Die Einnahmen durch Krankentransporte sind aber bei weiten nicht kostendeckend. Zudem soll die Versorgung von Patient:innen in Zukunft durch den Einsatz von Telemedizin verbessert werden und dafür müssen auch neue Geräte angeschafft werden.

„Die Bereitschaft der Bevölkerung, die Johanniter als einzige Blaulicht-Organisation in Orth an der Donau mit Spenden zu unterstützen, ist enorm“, freut sich Eva Zajicek, von der Johanniter-Rettungsstation in Orth. „Letzte Woche durften wir uns bei Frau Waltraud Miedler, unserem 100. Fördermitglied persönlich bedanken“, so Zajicek weiter. Bei der Übergabe des kleinen Dankeschöns in Form eines Blumenstraußes wies Frau Miedler auf die Wichtigkeit der Rettungsstation hin. Auch wenn sie selbst noch nie die Hilfe der Johanniter in Orth in Anspruch nehmen musste, gebe ihr die Nähe der Rettungsstation ein Gefühl der Sicherheit, weswegen sie gerne mit ihrer Spende unterstütze.

Mit Hilfe der Spendeneinnahmen soll ein sogenannter „Corpuls 3“, ein Spezialgerät für die Notfall- und Intensivmedizin, angeschafft werden. Das vielseitig einsetzbare Gerät dient unter anderem als Defibrillator oder EKG-Gerät und ermöglicht zusätzlich das Monitoring und die Übertragung relevanter medizinischer Patientendaten, wie Puls, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und vieles mehr. Mit dem „Corpuls 3“ werden die Sanitäter:innen der Johanniter die Möglichkeit haben, bei Einsätzen direkt Notärzt:innen einzubinden und notwendige Daten in Echtzeit zu übermitteln.

Über die Johanniter in Orth an der Donau

Die Rettungsstation der Johanniter in Orth an der Donau ist mit ihrem Kernteam von sieben Mitarbeitenden gemeinsam mit der Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeitende sowie Zivildiener rund um die Uhr einsatzbereit. Bei rund 1.800 Einsätzen legen die Sanitäter:innen jährlich etwa 80.000 Kilometer zurück. Den überwiegenden Teil machten Krankentransporte aus, dazu kommen Rettungseinsätze und Einsätze als First Responder: First Responder sind Ehrenamtliche, die in Notfällen parallel zur Rettung alarmiert werden, um eine rasche Versorgung zu gewährleisten.


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