Flüchtlingshilfe

Was viele befürchtet, aber niemals für möglich gehalten haben, ist nun bittere Realität: es herrscht Krieg in der Ukraine! Es droht eine humanitäre Katastrophe. Zahlreiche Menschen - vor allem Frauen und Kinder - sind seit Beginn der Invasion auf der Flucht. In der Hoffnung auf Sicherheit und ein Leben ohne Angst verlassen sie ihre Heimat. Denn der Krieg hat ihnen jede Perspektive genommen. Sie haben ihr Zuhause sowie ihr Hab und Gut verloren und bangen um die zurückgebliebenen Angehörigen.

Im Sinne des sozialen Engagements in christlicher Tradition sehen es die Johanniter als ihre Aufgabe die Flüchtenden zu unterstützen. Als Hilfsorganisation verpflichten wir uns Menschen in Not zu helfen – gleich welcher Religion, Nationalität und Kultur.

Hilfstransporte in Nachbarländer

In der Hoffnung bald in ihre Heimat zurückkehren zu können, suchen zahlreiche Menschen in den angrenzenden Nachbarstaaten wie Ungarn, Polen, Rumänien und Moldau Schutz vor dem Krieg. Die Johanniter unterstützen die Partnerorganisationen in der Grenzregion und organisieren Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Decken, Bekleidung und Hygieneartikeln. Diese Hilfsgüter sollen helfen die Ankommenden mit dem Notwendigsten zu versorgen. In Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen werden Teile der Hilfslieferungen auch in die Ukraine gebracht, um bei der Versorgung der Menschen vor Ort zu unterstützen.

Jetzt spenden und helfen!

Hier finden Sie weitere Informationen zu Spendenmöglichkeiten und
ehrenamtlichen Tätigkeiten, um den geflüchteten Menschen zu helfen.

Flüchtlingshilfe in Österreich

Auch in Österreich helfen die Johanniter bei der Betreuung der ankommenden Flüchtlinge. Seit Ende November betreuen die Johanniter das Notquartier in der Wiener Stadthalle. Dort finden bis zu 130 Geflüchtete vorrübergehend einen Schlafplatz, bevor sie in eine andere Unterkunft vermittelt werden oder weiterreisen können. Täglich werden die Bewohner:innen mit drei warmen Mahlzeiten versorgt und es stehen Duschen, Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung. Ukrainisch bzw. russisch sprechendes Personal steht den untergebrachten Personen bei Fragen und Anliegen zur Seite.

Temporäre Unterkunft im Hotel Senator

Als temporäre Notunterkunft steht den ankommenden Geflüchteten auch das Hotel Senator in Wien-Hernals zur Verfügung. Hier können die Menschen für einige Tage zur Ruhe kommen und sich über die weiteren Schritte Gedanken machen, ehe sie in ein anderes Bundesland, in eine Unterkunft der Grundversorgung oder in ein privates Quartier weiterziehen.

Hier finden sich vor allem auch Menschen mit Behinderungen sowie chronisch Kranke ein, die barrierefreien Wohnraum und pflegerische oder medizinische Betreuung benötigen. Auch mitgebrachte Haustiere sind hier willkommen. Unterstützt werden die Bewohner:innen von den Sozialarbeiter:innen und Betreuer:innen der Johanniter sowie von den Hotelmitarbeitenden.

Wie alles begann...

Die Johanniter waren auch früher schon in der Flüchtlingshilfe tätig, etwa im Zuge des Syrienkriegs 2015. Mehr dazu


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