Flüchtlingshilfe - Nothilfe für die Ukraine

Helfen wir jetzt gemeinsam!

Zahlreiche Menschen - vor allem Frauen und Kinder - sind mit Beginn der Invasion geflüchtet! Viele suchten Schutz in den ländlichen Regionen im Westen oder in den angrenzenden Nachbarstaaten Ungarn, Polen, Rumänien und in der Moldau. Dort werden die Ankommenden von den Partnerorganisationen in Notunterkünften untergebracht und mit dem Nötigsten versorgt. Die Johanniter Österreich organisieren für die lokalen Partnerorganisationen Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Decken, Bekleidung und Hygieneartikeln.

Notquartier Stadthalle

Menschen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, brauchen häufig kurzfristig ein Dach über dem Kopf, ehe sie wissen, wie es weitergeht. Eine solche kostenlose Notunterkunft finden sie in der  Wiener Stadthalle, wo sie  vorrübergehend einen Schlafplatz und warme Mahlzeiten erhalten. Zudem gibt es Waschgelegenheiten und die Möglichkeit seine Wäsche zu waschen.

„Das Notquartier hat täglich rund um die Uhr geöffnet. Mit einer Kinderspielecke möchten wir auch den jüngsten Bewohner:innen die Möglichkeit bieten ein bisschen Ruhe zu finden. Deshalb sind wir dringend  auf der Suche nach Sachspenden“, so Felix Winkler, Leiter des Notquartiers.

Kinderspielzeug und Handtücher sind gefragt:

Für die Einrichtung der Kinderspielecke bitten die Johanniter um Kinderspielsachen wie Buntstiften, Zeichenblöcke, Bausteinn oder Spielzeugautos. Auch Handtücher und Duschtücher werden noch dringend benötigt.

Sachspenden können in gutem und sauberem Zustand an den Standorten der Wohnungslosenhilfe abgegeben werden:

  • Haus Döbling: Gunoldstraße 16, 1190 Wien
  • Haus Leopoldstadt: Schreygasse 3, 1020 Wien
  • Haus Hetzendorf: Hetzendorfer Straße 55, 1120 Wien

Danke für Ihre Unterstützung!

Notunterkunft Hotel Senator

Als erste Notunterkunft dient das Hotel Senator in Wien-Hernals, wo Geflüchtete für einige Tage in Sicherheit sind. Sie werden von den Johannitern gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Hotels betreut.

Wir haben auch Gäste mit besonderen Bedürfnissen, etwa Rollstuhlfahrer, gehörlose, blinde oder chronisch kranke Menschen. Für Dialysepatienten organisieren wir die Fahrten ins Spital, anderen helfen wir bei der Beantragung der Grundversorgung“, erzählt Denis Weber, Flüchtlingskoordinator der Johanniter.

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Sie möchten ein Privatquartier zur Verfügung stellen?

Wer ein Privatquartier für Flüchtlinge zur Verfügung stellen möchte, kann dies auf einer eigens eingerichteten Plattform der Bundesbetreuungsagentur (BBU) unter dem Punkt Nachbarschaftsquartiere melden. Auch die Diakonie Österreich vermittelt Wohnraum. Weitere Informationen findet man auf der Homepage der Diakonie.

Privatpersonen, Initiativen und Organisationen, die geflüchtete Menschen aus der Ukraine unterstützen wollen, können sich über die Plattform where2help.wien vernetzen.

Aktuelle Informationen über Anlaufstellen findet man auch auf der Homepage der Stadt Wien.


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