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Den „Johannitervirus“ im Blut

Frisch gebackene Notfallsanitäterin in Kärnten.

Kärnten, 04. April 2019

160 Stunden Theorie, 280 Stunden Praxis, 40 Stunden Krankenhauspraktikum, unzählige Lern- und Vorbereitungsstunden und eine gehörige Portion Motivation und Durchhaltevermögen.

 

All das und noch mehr bedarf es um einer der höchsten Qualifikationen im Rettungsdienst zu erreichen. Hannah Rusterholz zeigte dabei besonders viel Engagement und schloss die Ausbildung zur Notfallsanitäterin als Kursbeste ab.

 

Mit dem „Johannitervirus“ wurde ich bereits zu Hause angesteckt“, antwortet Hannah Rusterholz lachend auf die Frage wie wichtig ihr die Rettungsorganisation sei.

Mama Christiane und Bruder David halten der Organisation schon lange als Ehrenamtliche die Treue. Daher reihte sich auch Hannah in die „Familientradition“ ein und absolvierte im Mai 2015 die Prüfung zur Rettungssanitäterin. Bald danach folgte die Ausbildung zur Einsatzfahrerin. Im Oktober 2017 machte sie ihr Hobby zum Beruf und ist seither hauptamtlich für die Johanniter tätig.

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Im Oktober 2017 machte sie ihr Hobby zum Beruf und ist seither hauptamtlich für die Johanniter tätig.

Symptome des "Johannitervirus"

 

Die Symptome einer ausgeprägten Infektion mit dem „Johannitervirus“ sind bei Hannah nicht von der Hand zu weisen: strahlende Augen wenn sie über „ihre“ Johanniter spricht, unbändige Wissbegier was medizinische Fortbildung anbelangt und Leidenschaft für soziales Engagement. Das „Johannitervirus“ war auch Ansporn für ihre herausragenden Leistungen bei den vier umfangreichen Teilprüfungen die es zu absolvieren gilt um Notfallsanitäter zu werden.  Bei den beiden Theorieteilen werden Anatomie, Krankheitsbilder, Gesetzeslage und weitere medizinische Bereiche geprüft. Bei den zwei Praxisteilen gilt es als Teamführer mit zwei weiteren Sanitätern komplexe Fallbeispiele zu lösen. Es müssen Gefahrenquellen am Unfallort eruiert sowie Krankheitsbilder und Verletzungen erkannt und angemessen versorgt werden. Hierbei müssen die Prüfungsteilnehmer neben umfassenden medizinischem Fachwissen vor allem auch Führungsqualitäten unter Beweis stellen.

 

Abseits vom stressigen Rettungsalltag gibt die quirlige Frohnatur ihr Wissen auch in Erste Hilfe- und Kindernotfallkursen weiter.

Ich bin sehr froh dass ich die intensive Ausbildungszeit so erfolgreich abschließen konnte“, resümiert die 22-Jährige. „Ohne die Unterstützung meiner Familie und Freunde wäre all das nicht möglich gewesen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Für die Zukunft hat die naturverbundene Pferdenärrin schon konkrete Pläne:

 

Ich möchte auf jeden Fall noch weitere medizinische Aus- und Fortbildungen machen und natürlich so viele Menschen wie möglich mit dem „Johannitervirus“ anstecken."