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Zyklon "Idai" in Mosambik: Einsatzteam steht bereit

Österreich, 25. März 2019

Viele Menschen weiter von Außenwelt abgeschnitten +++ Team vor Ort bereitet Assessment auf dem Land vor +++ Medizinische Soforthelfer der Johanniter einsatzbereit

Die Überschwemmungen und Zerstörungen durch Zyklon "Idai" haben die verheerendste Katastrophe seit Jahrzehnten im südöstlichen Afrika ausgelöst. In Mosambik gilt seit dem 20. März der Notstand. Nach bisherigen Angaben starben in den beiden besonders betroffenen Ländern Mosambik und Simbabwe knapp 400 Menschen, die Zahl steigt täglich und viele Menschen werden noch vermisst. Rund 1,6 Millionen Menschen sind in Mosambik betroffen. Viele haben ihr Haus verloren und sich in zahlreichen Sammelstellen eingefunden, wo sie auf Hilfe warten.

 

Seit dem 21. März ist ein Erkundungs-Team der deutschen Johanniter-Auslandshilfe in der Hafenstadt Beira vor Ort. Es hat Kontakte mit lokalen Organisationen und Behörden aufgenommen, um Informationen zu sammeln und konkrete Hilfsmaßnahmen vor Ort in die Wege zu leiten. Evakuierungen aus ländlichen Regionen wurden gestoppt, weil sich die Einwohner weigerten, ihr Zuhause zu verlassen und dort auf Hilfe warten wollen.

Hunderte Quadratkilometer von Mosambik stehen seit Mitte März unter Wasser. ©Johanniter/Neeve

Johanniter-Team will erstmals ländliche Gesundheitszentren erreichen

Nach wie vor sind viele Regionen über Landwege nicht erreichbar. Ab Montag 25. März ist die Straße in die nordwestlich gelegene Region Nhamatanda wieder befahrbar. Das Erkundungsteam ist in die nordwestlich gelegene Region Nhamatanda unterwegs, um dort die Unterstützung von lokalen Gesundheitszentren zu prüfen. "In Beira haben wir viele Menschen mit Schnittwunden angetroffen", sagt Oliver Hoffmann, der als Fachberater für Gesundheit der Johanniter vor Ort ist. Viele Stadtteile sind weiter von Wasser überflutet. "Die Menschen waschen sich oder ihr Geschirr in stehenden Gewässern, das ist sehr problematisch", so Hoffmann, der aufgrund der Bedingungen den Ausbruch von wasserbasierten Krankheiten befürchtet.

Mitarbeiter des Krankenhauses von Beira beginnen mit den Aufräumarbeiten. ©Johanniter/Hoffmann

Erschwerend kommt die medizinische Versorgung in der 500.000-Einwohnerstadt Beira hinzu. Laut Angaben der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung seien 90 Prozent der Stadt zerstört und die Notaufnahme des Zentralkrankenhauses außer Betrieb. "Unser medizinisches Soforthilfe-Team steht für einen Einsatz bereit, sollte die Weltgesundheitsorganisation uns dafür grünes Licht geben", erklärt Jörn Ostertun, der für die Soforthilfe der Johanniter zuständig ist.

 

Wie der Einsatz eines sogenannten EMT funktioniert, erfahren Sie in dieser Grafik:

(c) Johanniter-Auslandshilfe DE

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Stichwort: Mosambik