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Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid steigt bei Hitze

Regelmäßig rücken Feuerwehr und Rettung wegen Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung aus. Vor allem bei Hitze werden schlecht gewartete Thermen zur Gefahrenquelle. Ein CO-Melder kann Leben retten!

Österreich, 18. Juli 2019

Unfälle mit Kohlenmonoxid häufen sich und enden mitunter sogar tödlich. Etwa 250 Menschen erleiden jedes Jahr eine Vergiftung durch das geruchlose, reizfreie Gas. Das Spektrum der Einsätze reicht von Unfällen durch defekte Gasthermen, verstopfte Kamine, unsachgemäß montierte Klimageräte bis zum „Indoor"-Grillen.

 

Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geschmack- und geruchlos. Gelangt das Kohlenmonoxid über die Lunge in den Blutkreislauf, bindet es sich an die roten Blutkörperchen und blockiert den Sauerstofftransport, wodurch die Organe nur noch mangelhaft versorgt werden.

 

Wie Thermen, Klimageräte oder Griller zur Gefahr werden

 

Kohlenmonoxid entsteht vor allem bei Verbrennungsprozessen mit unzureichender Sauerstoffzufuhr. Gefahrenquellen sind unter anderem schlecht gewartete oder defekte Gasthermen sowie verstopfte Schornsteine. Auch die hohen Außentemperaturen können dazu führen, dass die Abgase nicht durch den Kamin entweichen können. Funktioniert der Verbrennungsvorgang nicht mehr richtig, verbleibt das dabei entstehende Kohlenmonoxid im Raum.

 

Auch unsachgemäß montierte Geräte, wie Dunstabzugshauben und Klimageräte können den Abzug verhindern. Werden brennstoffbetriebene Geräte wie Stromaggregate oder Kettensägen in geschlossenen Räumen verwendet, kann dies ebenso zu hohen Kohlenmonoxid-Konzentrationen führen  wie das Rauchen von Wasserpfeifen oder die Verwendung von Gas- und Kohlegrills bei unzureichender Belüftung.

 

Warnsignale einer Kohlenmonoxid-Vergiftung

Die Symptome einer Vergiftung sind unspezifisch und werden daher oft nicht erkannt. „Ersten Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit. Danach treten Symptome wie Übelkeit und Erbrechen auf“, erklärt Johanniter-Notfallmedizinerin Dr. Gabriele Lerche.  Sehstörungen, ein schneller Puls, Brustschmerzen sowie ein Druck- oder Engegefühl in der Brust sind weitere Hinweise auf eine Vergiftung. „Wenn der Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung besteht, sollte man umgehend Fenster und Türen öffnen, die Wohnung verlassen und die Rettung alarmieren“, empfiehlt Dr. Lerche.

 

Vorbeugen

Gasthermen, Heizungsanlagen mit Öl, Holz oder Gas, Kamine, Kachelöfen, Rauchfänge etc. sollten regelmäßig von einem Rauchfangkehrer oder der zugelassenen Servicefirma überprüft, gereinigt und gewartet werden. Bei nachträglichen Einbauten von z.B. Ventilatoren, Dunstabzugshauben und Klimaanlagen ist ein Fachmann zu kontaktieren.

Da Kohlenmonoxid farb-, geruch-  und geschmacklos ist, empfehlen wir einen CO-Melder anzuschaffen. Diese Warngeräte sind nicht teuer und können Leben retten“, so Gabriele Lerche.

Ansprechpartner und Links


Presseanfragen richten Sie bitte an:

Mag. Belinda Schneider, MAS
Belinda Schneider 315x115
Telefon
Tel. +43 1 470 70 30 5713
Fax +43 1 470 70 30 3979
Adresse
Ignaz-Köck-Straße 22
1210 Wien

Im Fotodownload finden Sie druckfähige Bilder für die Medienarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geruchlos und geschmacklos, daher wird es vom Menschen auch nicht wahrgenommen. Kohlenmonoxid Melder warnen rechtzeitig vor der unsichtbaren Gefahr und helfen so Leben zu retten!