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Tipps für den Badeausflug mit Kindern

Österreich, 10. Juli 2020

Die Temperaturen steigen wieder und viele Familien gehen mit ihren Kindern schwimmen. Häufig werden die Gefahren unterschätzt. Die Johanniter geben Tipps für den Badeausflug!

Bald ist für alle Schulkinder Ferienzeit und viele nutzen die sonnige Zeit für einen Ausflug an den See oder ins Schwimmbad, um sich ein wenig abzukühlen. Damit das Badevergnügen nicht böse endet, gilt es, einige Sicherheitsregeln einzuhalten.

 

Sonnenschutz
Bei Kindern sollte man ganz besonders auf den Sonnenschutz achten. Cremen Sie die Kleinen regelmäßig mit Sonnencreme ein und verwenden Sie einen hohen Lichtschutzfaktor. Ziehen Sie Ihnen auch ab und zu ein T-Shirt an. Denn Hautschäden können das Risiko für Hautkrebs deutlich erhöhen und ein Sonnenbrand kann ganz schön schmerzen. Meiden Sie die Mittagssonne und holen Sie die Kinder immer wieder in den Schatten, um einen Sonnenstich zu vermeiden.

Erste Anzeichen eines Sonnenstichs sind ein hochroter Kopf oder Nacken. Weiters kommt es zu Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Die Körpertemperatur ist meist normal oder nur leicht erhöht. Am besten bringt man die Person unverzüglich aus der Sonne, lagert sie mit erhöhtem Oberkörper und kühlt Kopf, Hals und Nacken mit feuchten, kühlen Tüchern.

„Achtung, bei Säuglingen und Kleinkindern kann es noch Stunden nach Sonneneinwirkung zu einer verzögerten Ausbildung von Symptomen kommen“, erklärt Dr. Gabriele Lerche, stv. Chefärztin der Johanniter.

Kinder niemals aus den Augen lassen
In Österreich ist Ertrinken bei Kindern unter fünf Jahren die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder - für sie wird selbst ein Gartenteich oder ein Planschbecken zum Risiko, wenn sie dort unbeaufsichtigt spielen. Daher sollte man sie niemals aus den Augen lassen, auch wenn sie eine Schwimmhilfe tragen.

Sofort Erste Hilfe leisten
Wurde ein ertrinkendes Kind aus dem Wasser gezogen, prüfen Sie, ob es bei Bewusstsein ist und atmet. Ist das Kind bewusstlos und atmet noch, dann legen sie es in die stabile Seitenlage und decken Sie es mit Handtüchern oder einer Rettungsdecke zu, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Alarmieren sie die Rettung unter 144.

 Wenn das Kind bewusstlos ist und nicht mehr atmet, ist rasche Hilfe lebenswichtig. Dann sollte man sofort mit der Reanimation beginnen – bis der Rettungsdienst eintrifft.

„Die Wiederbelebung bei Kindern und Säuglingen unterscheidet sich in einigen Punkten von der Erwachsenenreanimation. Bei Unsicherheiten im Ablauf sollte man trotzdem mit der Reanimation beginnen; jede Reanimation ist besser als nichts zu tun. Es empfiehlt sich aber einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, der speziell auf die Versorgung von Säuglingen und Kindern vorbereitet“, so die Notfallmedizinerin Dr. Gabriele Lerche.

Hier finden Sie nähere Informationen und Termine für die nächsten Erste-Hilfe-Kurse am Kind.

 

 

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