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Johanniter Katastrophenhilfe

Field Camp 2018: Training für den Ernstfall

Frankfurt, 16. September 2018

Die Erde bebt mit 8.3 auf der Richterskala. Massive Zerstörungen sind die Folge. Die Anzahl der Todesopfer und der Schwerverletzten sowie der verschütteten Personen ist zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar...

 

Die Versorgung mit Hilfsmitteln, Wasser, Nahrung und Medikamenten aus den Städten ist nicht möglich, da die Zufahrtswege komplett zerstört wurden. Kerosin und Diesel sind kaum zu bekommen. Der Katastrophenort scheint vom Rest der Welt abgeschnitten zu sein. Ein internationales Hilfeersuchen ergeht und es muss schnell gehandelt werden.

 

Zum Glück nur ein Übungsszenario, das von 13.-16. September 2018 im Rahmen eines Field Camps der Johanniter Katastrophenhilfe in Frankfurt geprobt wurde.

 

Trainiert wurde bis ins kleinste Detail. Von der Alarmierung, der Entsendung, der Einreise mit Grenzkontrolle bis zum vollständigen Aufbau und der Inbetriebnahme des Basislagers und der Versorgung der Patienten. Rund 70 Darsteller gaben ihr schauspielerisches Talent zum Besten und standen in der realistischen Unfalldarstellung als Statisten zur Verfügung.

 

Das 24-köpfige Team wurde von drei Österreichern tatkräftig unterstützt. Miriam Kaundert führte die Mission als Team-Leiterin und konnte auf ihre langjährige Erfahrung und Auslandseinsätze in Jordanien, Libanon sowie in Nepal zurückgreifen. Ein weiteres Team leitete Hannes Pfaller und Clemens Gibel konnte sein medizinisches Können als Sanitäter unter Beweis stellen.

Wann es tatsächlich los geht weiß man nie. Es kann mehrere Monate dauern, sogar mehrere Jahre oder es kann schon morgen passieren.“ so Hannes Pfaller, Hauptinspektionsoffizier der Johanniter Österreich, bei seinem Einsatz in Frankfurt.

WHO Klassifizierung und Einsatz des Emergency Medical Team 1 mobile:

 

Für den Einsatz im Krisenfall steht der Johanniter Katastrophenhilfe ein von der WHO zertifiziertes Emergency Medical Team 1 mobile (EMT 1 mobil) auf Abruf bereit.

 

Ein EMT 1 mobil ist ein medizinisches Nothilfeteam, bestehend aus 21 Einsatzkräften, darunter mindestens drei Ärzte, neun Rettungsassistenten und einer Hebamme, die nach Naturkatastrophen in abgelegenen Regionen medizinische Soforthilfe leisten.

 

Die Johanniter-Katastrophenhilfe hat 2017 ihre internationale Soforthilfe durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizieren lassen und als erstes Team weltweit in der Kategorie „Emergency Medical Team 1 mobile“ (EMT 1 mobil) die Prüfung bestanden. Die Klassifizierung soll in Zukunft den Zugang zu Katastrophengebieten regeln, um schnell und koordiniert Menschenleben retten zu können. Nicht-klassifizierte Organisationen werden wesentlich schlechtere Chancen haben, eine Einreiseerlaubnis für betroffene Länder zu erhalten.

Ansprechpartner und Links


Ihr persönlicher Ansprechpartner:

Christina Stark, MA
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