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Waldbrandübung am Cobenzl

Wien, 09. April 2019

Feuerwehr und Rettung ziehen positive Bilanz nach Training für den Ernstfall.

Großbrand am Wiener Cobenzl: 50 Feuerwehrleute werden am Montagvormittag zum Einsatz auf die Jägerwiese gerufen, um einen Großbrand zu löschen. Der ausgedehnte Brand war in einem schlecht zugänglichen Gebiet entfacht, sodass die Löschfahrzeuge keinen Zugang hatten. Zudem war zu wenig Löschwasser vorhanden. Daher wurden die Bundesheerhubschrauber vom Typ Sikorsky 70 – auch bekannt als Blackhawk – und die kleinere Aluette 3 hinzugezogen.

 

Glücklicherweise war das nur ein Übungsszenario der Wiener Berufsrettung in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer und den Wiener Rettungsorganisationen, an der insgesamt rund 200 Einsatzkräfte teilnahmen.

Landung der Alluette 3 um einem Wasserbehälter aufzunehmen. (c) PID/Martin Votava

Die Übung sollte besonders realitätsnah ablaufen, deshalb wurden unterschiedliche Szenarien angenommen: Zum einen wurde eine Schülergruppe im Wald von den Flammen eingekesselt. Um sie unbeschadet aus der Gefahrenzone zu befördern, wurden sie mittels Seil an Bord der Hubschrauber gezogen und zu einem Sammelplatz geflogen. In einem weiteren Szenario wurde ein Forstarbeiter beim Arbeiten von einem fallenden Baum schwerverletzt und eingeklemmt. Auch ihn galt es zu retten. 

 

 

Die Verletzten wurden von den Wiener Rettungsorganisationen versorgt, an der übung nahmen die Johanniter, die Malteser, das Rotes Kreuz, der Samariterbund und die Wiener Berufsrettung teil.

Lagebesprechung der Einsatzorganisationen am Cobenzl.

„Gerade weil einige Bereiche des Cobenzl mit Löschfahrzeugen schwer zu erreichen sind, ist das Gebiet besonders gut für solche Übungen geeignet“, erklärt Branddirektor DI Dr. Gerald Hillinger. „Wir gehen davon aus, dass hier sehr wenig Löschwasser zur Verfügung steht. Gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer wird mit den Hubschraubern Löschwasser in diesen Bereich gebracht. In diesem Fall kam das Wasser direkt aus der Donau oder aus Wasserbehältern im Brandbereich, die das Bundesheer mit dem Donauwasser befüllt.“

Feuerwehrstadtrat KR Peter Hanke betonte die Bedeutung solcher Übungen: „Es geht hier um Menschen, die aus dem Gefahrenbereich gebracht werden müssen sowie um Eindämmung des Brandes. Deshalb ist es so wichtig, dass die unterschiedlichsten Organisationen gut miteinander kommunizieren, zusammen arbeiten und ihre Prozesse abstimmen.“

 

Mit dem Blackhawk wird der Wasserbehälter ins Einsatzgebiet geflogen. (c) PID/ Martin Votava

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