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Reformationsfest: Mut und Zuversicht

Wien, 02. Oktober 2017

Gut besucht war das Reformationsfest am Wiener Rathausplatz, das mit einem bunten Programm, Mitmachstationen im Rathausplatz, mitreißender Musik und Mutmacherinnen beeindruckte.

Michael Bünker (c)epd_Husar

"Was wir brauchen sind Mut und Zuversicht“ – lautete die Kernbotschaft von Bischof Michael Bünker beim großen Reformationsfestes am Wiener Rathausplatz, zu dem am 30. September tausende von Menschen aus ganz Österreich gekommen waren.

 

Das Reformationsfest bildete mit seiner bunten Vielfalt an Aktionen, Auftritten und Mitmachstationen  den Höhepunkt des Jubiläumsjahres, in dem die Evangelen 500 Jahre Reformation feiern, in Erinnerung an die 95 Thesen von Martin Luther.

Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee sowie die Vorstellung eines "Reformobils" - einer von Kindern und Jugendlichen gestalteten "Zeitmaschine". Das fünf Meter lange und sieben Meter hohe Gefährt ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit.

Leymah Gbowee (c)epd/Husar

Jeder kann zum Frieden beitragen

Als eine von drei MutmacherInnen sprach die Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee aus Liberia. „Wir brauchen eine neue Reformation des Friedens, der Gerechtigkeit, für eine neue Menschlichkeit, für eine bessere Welt“, meinte Gbowee und ermutigte die Menschen, sich zu engagieren „Jeder kann zum Frieden beitragen. Es genügt, wenn jeder eine gute Tat macht: den Nachbarn freundlich grüßen, der Flüchtling ist; in der U-Bahn jemandem die Tasche abnehmen; einer alten Dame über die Straße helfen.“ Mit der Bewegung „Women of Liberia Mass Action for Peace“ initiierte Gwobee gewaltfreie Proteste von christlichen und muslimische Frauen gegen den langjährigen Bürgerkrieg.

Erste Hilfe lernen (c) JUH/Tersch

Spiele und Abenteuer

Im Rathauspark erwartete die Kinder und Jugendlichen Spiele, Abenteuer und Experimente an insgesamt 19 Stationen. In 38 Pagoden informierten evangelische Einrichtungen über ihre Aktivitäten.  Die Johanniter informierten nicht nur über ihre Angebote sondern luden auch zum Mitmachen ein: so konnten die Besucher unter anleitung eines Sanitäters Reanimation üben und sich die Ausstattung der Rettungsfahrzeuge ansehen. Für die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher standen 1 Notarzt und 11 Sanitäter mit 5 Rettungsfahrzeugen und einer mobilen Leitstelle bereit.   

Festliche Stimmung

Regisseur und Schauspieler Karl Markovics führte durch das abendliche Programm, für eine mitreissende Stimmung sorgten Ensembles wie Bach goes Beirut, Path of Love, Gospel, Da Blechhauf´n und viele mehr.

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