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Katastrophenschutzübung – Vorbereitung für den Ernstfall

Blumau, 22. Juni 2022

Am 18.06. fand in der Blumau eine Übung des Katastrophenhilfsdienstes gemeinsam mit den Maltesern und dem Bundesheer statt. Trainiert wurden mit den Rettungshunden das Einsteigen in den Helikopter und der Windenflug. Die Sanitäter:innen übten anhand verschiedener Fallbeispiele die Versorgung verschiedener Verletzungen.

 

Der Katastrophenhilfsdienst ist im Falle von Großschadensereignissen, Natur- und Umweltkatastrophen einsatzbereit. Durch medizinisch geschultes Personal und Infrastruktur wie Sanitätszelte und technische Ausrüstung kann Betroffenen im Ernstfall geholfen werden. Die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitglieder bereiten sich durch regelmäßige Schulungen und Übungen auf den Einsatz vor. Eine solche Übung fand vergangenes Wochenende am Truppenübungsplatz Blumau statt.

 

Aufgrund der dichten Vegetation, den verschiedenen Ruinen und Gräben eignet sich das Gelände des Truppenübungsplatzes hervorragend für die Simulation von Katastropheneinsätzen. Solche Gegebenheiten begegnen den Sanitäter:innen bei Einsätzen normalerweise nur selten, deshalb ist das Training unter diesen Bedingungen umso wichtiger, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Im Rahmen von vier Stationen wurde die Versorgung verschiedener Verletzungen wie kritische Blutungen, Schädelhirntrauma, Wirbelsäulenverletzungen und Thoraxverletzungen besprochen und anhand von Fallbeispielen geübt.

Rettungshunde werden bei der Suche nach vermissten und verschütteten Personen eingesetzt, deshalb liegt ihr Einsatzort auch oft in unwegsamen und schwer zugänglichen Gelände. Aus diesem Grund übt die Rettungshundegruppe regelmäßig das Einsteigen in den Helikopter und den Windenflug. Dabei werden Hund und Hundeführer:in an einer Seilwinde am Hubschrauber befestigt und abgeseilt.

Auch die Forschungsabteilung der Johanniter nutzte das Übungsumfeld, um Tests für das Forschungsprojekt „TRACK“ durchzuführen. Getestet wurde ein Detektor, mit dem Atemgasspuren von Menschen festgestellt werden können. Diese Technik kann für die Auffindung von Personen unter Trümmern eingesetzt werden oder um Menschenschmuggel entgegenzuwirken. Die Johanniter Forschung arbeitet im Rahmen dieses Projekts auch mit dem Bundesministerium für Inneres zusammen.

Mit diesem Detektor können Atemgasspuren festgestellt werden.

Die erfolgreich abgeschlossene Katastrophenübung hat gezeigt, der Katastrophenhilfsdienst ist bereit für seinen nächsten Einsatz.

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