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Einsatzübung mit Hubschrauber

Wien, 14. Juni 2021

Am Samstag, dem 12. Juni 2021 fand am Truppenübungsplatz Blumau eine Übung des Katastrophenhilfsdienstes statt. Gemeinsam mit der Rettungshundegruppe und den Maltesern wurden der Einsatz mit dem Hubschrauber und die Bergung von Patienten und Patientinnen aus unwegsamen Gelände trainiert. Auch zwei Virtual-Reality-Trainingsprogramme der Johanniter Forschung konnten von den teilnehmenden Sanitätern und Sanitäterinnen getestet werden.

 

Der Katastrophenhilfsdienst unterstützt bei Großschadensereignissen, Natur- und Umweltkatastrophen mit medizinisch geschultem Personal und benötigter Infrastruktur wie beispielswiese Sanitätszelten und technischer Ausrüstung. Die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden nehmen regelmäßig an Schulungen und Einsatzübungen teil, um im Bedarfsfall bestens vorbereitet zu sein. Bei der Übung am Samstag konnte mit Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres der Einsatz mit dem Hubschrauber geübt werden. Vor allem für die Rettungshunde und die Hundeführer und Hundeführerinnen war diese Übung besonders wichtig. Sie trainierten den Lufttransport und das Abseilen mittels Seilwinde gemeinsam mit den Hunden. Viele der Hunde haben dieses Szenario noch nie erlebt. Durch das langsame Heranführen und Ein- und Aussteigen legen die Hunde nach und nach die Scheu vor dem Helikopter ab.

Das Gelände des Truppenübungsplatzes mit seiner dichten Vegetation, verschiedenen Ruinen und Gräben eignet sich hervorragend, um die Bergung von Verletzten aus unwegsamen Gelände zu üben. Die Sanitäter und Sanitäterinnen mussten einen Verletzten nach einem Absturz mithilfe eines Spineboards bergen. Das Spineboard kommt bei vermeintlichen Wirbelsäulenverletzungen zum Einsatz, da Patienten und Patientinnen damit gut stabilisiert und der Kopf fixiert werden kann.

 

Zusätzlich konnte auch die Einweisung eines Hubschraubers am Einsatzort und die Erstellung eines Lageberichts nach einem Verkehrsunfall erprobt werden. Für diese Übungen wurden die Teilnehmenden mittels Virtual-Reality direkt in das Übungsszenario hineinversetzt. Das Training mit Hilfe von Virtual-Reality bietet den Vorteil, dass die Einsatzübungen mit allen Teilnehmenden unter gleichen Voraussetzungen wiederholt werden können, bis alle Vorgänge gut funktionieren. Der Einsatz von Virtual und Augmented Reality wurde im Zuge von EU-geförderten Projekte der Johanniter-Forschung geprobt.

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