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20.000 Kinder in Reanimation geschult

Denn es ist nie zu früh, mit dem Helfen anzufangen.

Wien, 15. Oktober 2018

Im Rahmen des Schulprojekts „Ich kann Leben retten!“ werden seit September 2014 alle Wiener Volksschüler der dritten Schulstufe in Wiederbelebung geschult.

Anlässlich des Internationalen Tags der Wiederbelebung zog der Verein PULS gemeinsam mit Bürgermeister Ludwig und den Wiener Rettungsorganisationen Bilanz zum Projekt „Ich kann Leben retten“, das an Wiener Volksschulen bereits seit 2014 erfolgreich durchgeführt wird.

 

Mit den Erste-Hilfe-Kursen für Kinder soll ein erster Schritt zur Früherziehung in Erste Hilfe gesetzt werden. Ziel ist es, das Selbstvertrauen der Kinder in Notsituationen zu stärken, die Scheu vor Kranken oder Verletzten zu überwinden und zu lernen wie die ersten wichtigen Schritte gesetzt werden können. Es geht vor allem darum, Kinder dazu zu ermutigen, Gefahren selbst zu erkennen und zu lernen eigenständig Hilfe zu holen ohne sich selbst oder andere dabei zu gefährden. 

 

Noch vor fünf Jahren seien außerhalb des Krankenhauses elf Prozent all jener Wiener gerettet worden, die von einem plötzlichen Herztod bedroht waren. Mittlerweile habe sich die Zahl der Überlebenden verdoppelt, sprach Bürgermeister Ludwig bei seinen einleitenden Worten. Dabei betonte er vor allem den unermüdlichen Einsatz der Wiener Rettungsorganisationen.

Bürgermeister M. Ludwig beim Reanimationstraining mit Erstehilfetrainerin L. Heindl (c) Stadt Wien/PID, Fotograf Jobst

Das Projekt „Ich kann Leben retten!“

 

Zusätzlich zum Verein Puls, der das Projekt initiiert hat, sind eine Reihe starker Partner beteiligt: Die Stadt Wien übernimmt die Finanzierung, die Helfer Wiens die Projektkoordination. Mit an Bord ist auch der Wiener Stadtschulrat. Den Unterricht übernehmen die Profis der Johanniter, der Wiener Berufsrettung, des Samariterbundes, des Wiener Jugendrotkreuzes, der Malteser sowie Medizinstudenten der Medizinischen Universität Wien.

 

Die Sensibilisierung für den plötzlichen Herztod beginne schon im Volksschulalter, ergänzte Harry Kopietz, Präsident des Vereins PULS und Abgeordneter zum Wiener Landtag. Schon bald soll das Projekt auch in der vierten Schulstufe angeboten werden.

 

In ganz Wien sind Defibrillatoren installiert. Sie befinden sich an U-Bahn-Knotenpunkten, in Amtshäusern und in Pensionistenwohnhäusern und kamen schon des Öfteren lebensrettend zum Einsatz. Wo es überall Defis gibt, weiß der wien.at-Stadtplan (www.wien.gv.at/stadtplan).

v.l.n.r. Johanniter Geschäftsführer für Wien R. Heindl gemeinsam mit Bürgermeister M. Ludwig, Erstehilfetrainerin L. Heindl und Einsatzleiter H. Pfaller (c) Stadt Wien/PID, Fotograf Jobst

Kursangebot der Johanniter:

 

Praxisorientiert, interaktiv und stets am Puls der Zeit sind die Aus-und Weiterbildungsangebote der Johanniter. Das Ausbildungszentrum bietet ein umfangreiches Kursangebot für Laien und Profis von Erste-Hilfe-Kursen bis zu anspruchsvollen Fortbildungen und Schulungen im Notfallmanagement für medizinisches Fachpersonal. Die Kursangebote reichen von Erste Hilfe für den Führerschein, Erste Hilfe am Kind bis zu Erste Hilfe am Hund. Auch spezielle Kurse für Senioren und Betriebe gehören zum reichhaltigen Angebot.

 

Mit rund 755 Erste-Hilfe-Kursen und 15.000 Kursteilnehmern im Jahr leisten die Johanniter einen beachtlichen Beitrag für eine HERZsiche Stadt.


Weil jede Sekunde zählt!

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