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Teamwork: Blaulichtorganisationen am Prüfstand

Innsbruck, 16. September 2021

Wenn im Notfall jede Minute zählt, dann muss auch die Koordination zwischen den Einsatzorganisationen stimmen. Daher übten die Innsbrucker Blaulichtorganisationen 27 unterschiedliche Einsatzszenarien – vom Straßenbahnunfall bis zum Absturz eines Paragliders war vieles dabei.

 

Nach Corona bedingter Pause konnte am 4. September bereits zum dritten Mal die Einsatzübung der Innsbrucker Blaulichtorganisationen stattfinden. Über 100 Einsatzkräfte von Bergrettung, Johannitern, Maltesern, Rotem Kreuz, Samariterbund und Wasserrettung sowie der Stadtfeuerwehren absolvierten gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen der Polizei und der Innsbrucker Verkehrsbetriebe unterschiedliche Notfallszenarien.

(c)Alex Schmidt

Während bei Übungen ähnlicher Größe meist Katastrophen- oder Großschadensszenarien im Mittelpunkt stehen, waren beim der Einsatzübung der Innsbrucker Blaulichtorganisationen insgesamt 27 unterschiedliche Einsatzszenarien, wie sie im täglichen Dienstbetrieb vorkommen können, zu absolvieren. So wurde beispielsweise ein Fahrzeugabsturz, ein Unfall mit einem Mountainbike im Wald oder ein Unfall mit einer eingeklemmten Person unter einer Straßenbahn simuliert. Nach jedem Szenario folgte ein fachliches Feedback durch Lehrbeauftragte, um einen größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen. Im Fokus der Nachbesprechung stand dabei die Kommunikation untereinander.

 

Wie auch im Dienstalltag erstreckte sich das Einsatzgeschehen über weite Teile von Innsbruck, es waren Notfälle auf der Straße, in Industrieanlagen, in unwegsamem Gelände, aber auch in zur Verfügung gestellten Privatwohnungen zu absolvieren. Während bei einer Personenrettung aus dem Inn neben Teams der Wasserrettung und des Rettungsdienstes auch ein Notarzthubschrauber im Einsatz war, arbeiteten bei verschiedenen Verkehrsunfällen Sanitäter und Sanitäterinnen mit Feuerwehrmännern und -frauen zusammen. Bei einem Unfall mit einem Paraglider musste die Bergrettung den Verletzten zu Boden bringen, bevor er vom Rettungsdienst weiter versorgt werden konnte.

„Notfallmedizinische Versorgungen – etwa von einem Herzinfarkt – regelmäßig zu üben ist wichtig und macht einen großen Teil unseres jährlichen Fortbildungsprogramms aus. Es ist aber ebenso essentiell, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu trainieren. Tagtäglich treffen Rettungsdienst-Teams mit Kolleginnen und Kollegen anderer Blaulichtorganisationen bei Einsätzen zusammen und arbeiten dort Hand in Hand“, so Armin Krösbacher und Volker Schäfer vom Organisationsteam. „Mit dem 2018 ins Leben gerufenen Schulungstag haben wir die Möglichkeit, dieses Zusammenspiel in realitätsnahen Szenarien zu verbessern.“

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