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Rettungsdienst Tirol verlängert

Tirol, 04. August 2020

Der Fortbestand des Tiroler Rettungsdienstes in der bisherigen bewährten Form wurde vertraglich fixiert. Die Johanniter Tirol sind auch die nächsten 10 Jahre als Rettungsorganisation für die Tiroler Bevölkerung 365 Tage im Jahr im Einsatz.

Land Tirol, Österreichische Gesundheitskasse und die Rotes Kreuz Gemeinnützige Rettungsdienst GmbH, der unter Führung des Roten Kreuzes die Johanniter-Unfall-Hilfe Tirol (kurz: Johanniter Tirol), der Samariterbund, der Maltester Hospitaldienst und der Österreichische Rettungsdienst angehören, unterzeichneten ein 10-Jahres-Vertrag zur Fortsetzung des bodengebundenen Rettungsdienstes in Tirol.

 

Für Johanniter-Geschäftsführer Franz Bittersam ist diese Vereinbarung „ein wichtiges Bekenntnis zur hochqualifizierten Zusammenarbeit aller Tiroler Rettungsorganisationen und verspricht zudem nicht nur eine Fortführung des bewährten Systems, sondern damit verbunden auch eine finanzielle Absicherung und angestrebte Weiterentwicklungen für innovative Qualitätssteigerungen.“

 

Landeshauptmann Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg sprachen dem Tiroler Rettungsdienst und allen Mitarbeitern der beteiligten Organisationen ihren Dank für die bisher geleitete Arbeit sowie für die zielorientierten und schließlich erfolgreichen Vertragsverhandlungen aus.

LH Günther Platter: „Die Tiroler Lösung hat sich bewährt. Die Menschen in Tirol können sich weiterhin darauf verlassen, dass ihnen in Notfallsituationen oder notwendigen Transporten die schnellste und bestmögliche Hilfe zuteilwird.“

(v.li.): Landeshauptmann Günther Platter, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und Johanniter Geschäftsführer Franz Bittersam

42 Millionen Euro für die Versorgung der Bevölkerung

Knapp 42 Millionen Euro werden von der öffentlichen Hand für die Finanzierung im Jahr 2020 aufgewendet, wovon 43 Prozent der Kosten die Österreichische Gesundheitskasse, 57 Prozent das Land Tirol übernehmen.

 

Im Jahr 2021 erhöht sich der Kostenbeitrag um 3,5 Millionen Euro um die neuen Kollektivverträge für die rund 500 Mitarbeiter ebenfalls abzugelten.

Die Finanzierung des Tiroler Rettungsdienstes durch Land Tirol, Tiroler Gemeinden, Stadt Innsbruck und Sozialversicherungsträger gilt österreichweit als einzigartig.

 

Der neue Vertrag beinhaltet auch eine Reihe an qualitativen Ansprüchen und die Installation eines geschäftsführenden Ausschusses für Rettung, der für innovative Weiterentwicklungen und angestrebte zukunftsweisende Projekte, wie z. B. Gemeinde-Notfallsanitäter und Digitalisierung, entsprechende Modelle erarbeiten soll.

 

Kostengünstig und effizient, auch dank ehrenamtlicher Mitarbeiter

Wilfried Unterlechner, Geschäftsführer der Rettungsdienst GmbH, verwies im Rahmen der Vertragsunterzeichnung darauf, dass „pro Kopf der Bevölkerung nur 3,92 Euro Kosten täglich für eine 365 Tage und 24 Stunden Rund-um-Versorgung der Tirolerinnen und Tiroler aufgewendet werden“. Dazu tragen auch zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter aller beteiligten Organisationen bei, die im Jahr 2019 mehr als 500.000 Einsatzstunden geleistet haben.

 

„Ehrenamtliche Mitarbeiter und Zivildiener tragen auch bei den Johannitern Tirol wesentlich zur Versorgung der Bevölkerung bei“, betont Johanniter-GF Franz Bittersam. „9370 Stunden Dienst wurden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Jahr 2019 geleistet. Freiwillig und unbezahlt und damit ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft in unserem Land.“ Unbezahlte Leistungen, die ohne Ehrenamtlichkeit von der öffentlichen Hand zu tragen wären. „Die Bedeutung des Ehrenamtes kann damit nicht hoch genug geschätzt werden.“

 

2020 - 2030: Mit Innovativen Projekte in die Zukunft

„Die organisationsübergreifende gute Zusammenarbeit und das bewährt gute und erfolgsorientierte Zusammenwirken mit der öffentlichen Hand hat mit der Vertragsunterzeichnung neue Zukunftsperspektiven und Maßnahmen zur weiteren Qualitätssteigerung für den Tiroler Rettungsdienst eröffnet. Im Namen der Johanniter-Mitarbeiter freue ich mich auf weitere 10 Jahre erfolgreichen Wirkens im Interesse und für die Tiroler Bevölkerung“, so GF Franz Bittersam abschließend.

Ansprechpartner und Links


Ihr persönlicher Ansprechpartner:

Franz Bittersam, MA
Telefon
Tel. +43 512 2411-70
Fax +43 512 2411-60
Adresse
Josef-Wilberger-Straße 48
6020 Innsbruck