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2021: Die Johanniter ziehen Bilanz nach dem 2. Coronajahr

Innsbruck, 14. Februar 2022

Auch das zweite Pandemie-Jahr war von enormen Herausforderungen geprägt. Insgesamt hatten die Johanniter Tirol einen Zuwachs an Einsätzen zu verzeichnen. Das Team konnte durch 40 neue Mitarbeitende verstärkt werden. Weiterhin suchen die Johanniter Zivildiener und Pflegekräfte.

„Es war das zweite Jahr mit großen Herausforderungen für alle Menschen, besonders aber auch für all jene, die im Rettungs- und Sanitätsdienst sowie in der Pflege und Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen im täglichen Einsatz stehen. Egal ob im mobilen oder stationären Bereich“, blickt Johanniter-Geschäftsführer Franz Bittersam mit großem Dank an all seine Mitarbeitenden zurück auf das vergangene Jahr.

 

 

Mitarbeiterzahl beachtlich gewachsen

 

Insgesamt waren 243 Mitarbeitende um möglichst reibungslose Abläufe in allen Tätigkeitsbereichen der Johanniter Tirol bemüht, darunter 76 Ehrenamtliche und 43 Zivildiener sowie Absolventen und Absolventinnen eines Freiwilligen Sozialen Jahres.

 

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Johanniter in den Innsbrucker Screeningstraßen im Einsatz. Mehr als 29.640 Einsatzstunden wurden von diplomierten Pflegekräften sowie ärztlichem Personal im Jahr 2021 geleistet. Dafür wurde das Personal um 40 Personen aufgestockt.

 

Rettungseinsätze und mehr

 

Insgesamt haben die Johanniter Tirol im Jahr 2021 über 85.000 Einsätze geleistet. Davon entfallen 26.054 auf Krankentransporte, 5.269 auf Rettungs- und Notarzttransporte sowie 5.987 auf den betreuten Fahrdienst (Behindertentransport). Des Weiteren wurden 43.677 Einsätze im Bereich der Mobilen Pflege und Betreuung absolviert, das entspricht insgesamt über 31.000 Einsatzstunden. Auch Schülertransporte (2.951) sowie sonstige Einsätze (1.229) für Blut- und Organtransporte, Ambulanzdienste, First Responder und den Ärztefunkdienst wurden durchgeführt. Dabei wurden 756.600 Kilometer Fahrstrecke zurückgelegt.

 

Klimafreundlich unterwegs

 

Der Fuhrpark umfasst insgesamt 42 Fahrzeuge. 15 Fahrzeuge stehen der mobilen Pflege und Betreuung zur Verfügung. In diesem Bereich sind inzwischen 10 Elektroautos im Einsatz. „Die Umrüstung weiterer Pkws auf sauberen Elektroantrieb ist bereits geplant, E-Bikes für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ebenfalls bereits zur Verfügung und werden sehr gut angenommen. Das ist unser Beitrag für eine saubere Umwelt“, so Geschäftsführer Franz Bittersam.

 

Zum Fuhrpark zählen weiters 2 Notarzt- und Rettungsfahrzeuge und 21 Behindertentransporter. Die im Einsatz stehenden Krankentransportwagen entstammen dem Pool der Rettungsdienst Tirol GmbH.

 

2400 Teilnehmende bei Schulungen und Kursen

 

Pandemiebedingt war das umfassende Ausbildungsangebot der Johanniter Tirol aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Covid-Notmaßnahmen-Verordnung) ausschließlich auf berufsbezogene Kurse reduziert. Dennoch konnten in 203 Kursen knapp 2.400 Personen eine Ausbildung in Erster Hilfe sowie Fortbildungen in Pflege- und Betreuungsberufen absolvieren.

Dringender Bedarf an Zivildienern und Pflegepersonal

 Ebenso wie viele karitativ tätige Organisationen sind auch bei den Johannitern Tirol engagierte Zivildiener eine wertvolle Unterstützung bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Zivildiener erhalten die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Zivildienstzeit eine kostenfreie Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren. Diese Berufsausbildung eröffnet gute Job-Chancen als haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter. Viele angehende Medizinerinnen und Mediziner nützen die Gelegenheit gerne bereits während ihres Studiums erste Berufserfahrungen im ehrenamtlichen Sanitäts- und Rettungsdienst zu sammeln.

 

Wahlweise können sich Zivildiener für eine Mitarbeit im Krankentransport oder im betreuten Fahrdienst bewerben. Verbindliche Dienstpläne sowie ein fixer Einsatzstandort zählen neben einem kollegialen Umfeld „auf Augenhöhe mit den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ zu den Hauptargumenten, warum die Johanniter für die Zivildienstzeit gewählt werden. Bewerbungen sind jederzeit möglich und willkommen.

 

Auch im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung ist der Bedarf an ausgebildeten Mitarbeitenden groß. Ob diplomiertes Pflegepersonal, Pflegeassistenz, Altenfachbetreuer und -betreuerinnen, Haushaltshilfen und Heimhilfen, bei den Johannitern finden Bewerber ein familienfreundliches Arbeitsumfeld sowie zahlreiche weitere Vorteile, wie z. B. geregelte Dienstzeiten, eigenverantwortliches Arbeiten, Einsatz von Elektroautos und E-Bikes, keine geteilten Dienste, familienfreundliche Diensteinteilung, gutes Betriebsklima und ein kollegiales Umfeld.

Unverzichtbar: Fördermitglieder, Spenderinnen und Spender

 

„Ohne Spenderinnen und Spender oder Fördermitglieder wären viele Investitionen für eine zeitgemäße Ausstattung aller Mitarbeitenden sowie laufende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen nicht in ausreichendem Umfang möglich“, dankt Franz Bittersam allen, die die Johanniter Tirol im Jahr 2021 unterstützt haben „und hoffentlich auch weiter unterstützen. Es wäre schön, wenn sich zu den knapp über 6.400 fördernden Mitgliedern im Jahr 2021 noch weitere dazugesellen.

 

Ein Blick in die Zukunft: Mehr Ausbildungen und Serviceangebote

 

Der weitaus überwiegende Teil des Personals (Rettungsdienst 99%, Hauskrankenpflege über 80%) ist geimpft und schützt damit sich und alle Klientinnen und Klienten vor schwerwiegenden Erkrankungen. Darüber hinaus sorgen regelmäßige Antigen-Tests zusätzlich für Sicherheit.

 

„Wir planen für 2022 einen weiteren Ausbau unseres Angebotes. Erste Schritte wurden bereits umgesetzt, z. B. im Bereich der Sozialarbeit, wo eine Mitarbeiterin Klientinnen und Klienten sowie deren Angehörige bei allen Fragen zur Existenzsicherung, Unterstützungsleistungen in der Betreuung bis hin zu Anträgen für Witwen- oder Witwerpensionen, Pflegegeld und vieles mehr hilfreich zur Seite steht“, so Bittersam.

 

Das Ausbildungsangebot für den mobilen und stationären Pflegebereich (Altenwohnheime, Sozialsprengel und Behindertenbetreuungseinrichtungen) soll weiter ausgebaut und noch individueller an die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung angepasst werden.

 

Das Ausbildungsprogramm für Heimhilfen wird weitergeführt. Mit jährlich etwa 40 Absolventinnen und Absolventen sind die Johanniter in Tirol eine der größten Schulungsanbieter auf diesem Gebiet und tragen somit wesentlich dazu bei, den dringenden Bedarf an qualifiziertem Personal für den stationären sowie mobilen Einsatzbereich zu decken.

Ansprechpartner und Links


Ihr persönlicher Ansprechpartner:

Franz Bittersam, MA
Telefon
Tel. +43 512 2411-70
Fax +43 512 2411-60
Adresse
Josef-Wilberger-Straße 48
6020 Innsbruck