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Neues Vertragsmodell für Rettungswesen in Niederösterreich

Niederösterreich, 22. Dezember 2020

Gesamtvertrag führt zu mehr Kostenwahrheit, Transparenz und Planbarkeit.

Ab 2021 wird in Niederösterreich ein neuer Rettungsdienstvertrag in Kraft treten. Dieser wurde von der niederösterreichischen Landesregierung am 22. Dezember beschlossen und soll die Finanzierung des regionalen Rettungs- und Krankentransportdienstes und des überregionalen Rettungsdienstes langfristig sicherstellen.

 

Erstmals wird das NÖ Rettungswesen durch einen Gesamtvertrag geregelt. Das neue Vertragsmodell läutet eine neue Ära ein und ersetzt ab Jahreswechsel die Einzelverträge der Gemeinden mit den Rettungsorganisationen und den Vertrag des Landes Niederösterreich zur Besorgung des überregionalen Rettungsdienstes“, zeigt sich NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig über den einstimmigen Regierungsbeschluss erfreut.

 

(c) Johanniter/ Mathias Swoboda

Das neue Finanzierungssystem wird dazu beitragen, auch in ländlichen Gebieten Niederösterreichs die rettungsdienstliche Versorgung der Menschen zu sichern", ergänzt Anneliese Gottwald, Bereichsbeauftragte der Johanniter in Niederösterreich.

Während die Rettungsorganisationen bisher mit jeder einzelnen Gemeinde über Rettungsdienstbeiträge – den sogenannten Rettungs-Euro – verhandelt und einen zusätzlichen Vertrag mit dem Land abgeschlossen haben, wird es künftig eine einheitliche Lösung geben.

 

Die Finanzierung erfolgt in Hinkunft durch den Gemeindeverband NÖKAS und das Land NÖ. Der Kostenanteil am Gesamtvertrag beträgt für das Land 7,5 Mio. Euro, bisher 2,6 Mio. Euro. Die Beiträge der Gemeinden belaufen sich künftig auf 19,2 Mio. Euro. Weiters finanziert das Land 31,25 Mio. Euro jährlich zusätzlich für weitere Tätigkeiten, wie zum Beispiel die Flugrettung, die Notärzte und die Leitstelle Notruf Niederösterreich. Zudem übernimmt das Land für das Jahr 2020 den Abgang für den überregionalen Bereich der Rettungsorganisationen in Höhe von neun Millionen Euro.

 

 

 

„Das niederösterreichische Rettungswesen kann ab 2021 nach einem jahrelangen Verhandlungsprozess erstmalig auf ein Normkostenmodell bauen, das eine einheitliche, transparente und organisatorische Planbarkeit gewährleistet. In Zukunft werden insgesamt 523 Fahrzeuge, 60 Pool-Fahrzeuge als Ersatz, ein Schwerlastbetten-Intensivtransporter und die zusätzliche Besetzung von Nacht-Krankentransporten die flächendeckende Rettungsversorgung im Bundesland besorgen“, betont die für das Rettungswesen zuständige Landesrätin.

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