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Tipps gegen Hitze und für den Notfall

Österreich, 23. Juni 2017

Viel Wasser trinken, Kopfbedeckung, luftige Kleidung und vor allen Dingen auf den eigenen Körper hören: Das sind die Tipps der Johanniter, um die heißen Tage gut zu überstehen.

Für viele  Menschen ist die Hitze eine Qual. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Beeinträchtigungen der Gesundheit sind die Folge, sogar die Unfallhäufigkeit steigt.

 

Typische Notfälle im Sommer sind Kreislaufbelastungen, Hitzschlag und Sonnenstich", weiß Dr. Gabriele Lerche, stv. Chefärztin der Johanniter. „Daher sollte bei extremen Temperaturen körperliche Belastungen und Leistungssport vermieden werden. Wer im Freien tätig ist, soll auf regelmäßige Pausen im Schatten achten und ausreichend trinken – allerdings keinen Alkohol und wenig Koffein!“

 

Vor allem bei Kindern und älteren Menschen muss man darauf achten, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Denn sie haben ein trügerisch geringes Durstgefühl und spüren den Flüssigkeitsmangel zu spät.

Die hohen Temperaturen haben häufig Kreislaufprobleme, Hitzschlag und Sonnenstich zur Folge. In solchen Fällen hilft es, die betroffene Person in den Schatten zu bringen, die Kleidung - wenn möglich - zu öffnen, Stirn und Nacken mit feuchten, kalten Tüchern zu kühlen. (c) Johanniter/Studeny

Kinder niemals alleine im Auto lassen

Leider werden auch die Temperaturen im Auto regelmäßig unterschätzt, daher warnt Dr. Lerche einmal mehr:

„Bei den derzeitigen Temperaturen sollte man Kinder, betagte oder ältere Menschen und auch Hunde auf keinen Fall alleine in stehenden Fahrzeugen zurücklassen“.

Der Innenraum kann sich binnen kurzer Zeit auf 60 bis 70 Grad Celsius aufheizen und einen Hitzeschlag verursachen.

 

Hilfe bei Hitzschlag und Sonnenstich

Ein hochroter Kopf,  Kopfschmerzen, Übelkeit oder Desorientiertheit sind Anzeichen für einen Hitzschlag oder Sonnenstich. In diesem Fall sollte man die betroffene Person in den Schatten bringen und auffordern sich hinzulegen: Ist der Betroffene ansprechbar ist, ist eine Ruheposition mit leicht erhöhtem Oberkörper hilfreich. Am besten öffnet man die Kleidung und kühlt Stirn und Nacken mit kalten, feuchten Tüchern.  

 

„Ist die Person bewusstlos und atmet normal, dann legen Sie sie in die stabile Seitenlage und rufen alarmieren Sie anschließend den Notruf unter 144 oder 112. Kontrollieren Sie weiterhin die Atmung bis die Rettung eintrifft“,  erklärt Dr. Lerche.  

Ist die Person bewusstlos, atmet aber normal, dann bringt man sie am besten in die stabile Seitenlage und alarmiert die Rettung unter 144. Bis dahin regelmäßig die die Atmung kontrollieren. (c) Johanniter/Studeny

Erste-Hilfe-Wissen auffrischen

Ob Hitzewelle oder Minusgrade – im Notfall richtig helfen zu können, ist immer hilfreich. Die Johanniter bieten ein breites Spektrum an Erste-Hilfe-Kursen, darunter auch Kurse für Führerscheinanwärter, Eltern und Babysitter oder Senioren sowie Auffrischungskurse oder sogar Erste Hilfe am Hund an.

Ansprechpartner und Links


Ihr persönlicher Ansprechpartner:

Mag. Belinda Schneider, MAS
Belinda Schneider 315x115
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