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Ich bin eigentlich durch Zufall zu den Johannitern gekommen. Das Gebiet der Medizin hat mich immer schon sehr interessiert, jedoch war es nicht meins, Bücher über Bücher über Muskelnamen oder schwierige Fachbegriffe zu lernen. Da ich damals in der Nähe gewohnt habe, habe ich mich einfach zum Sanitäterkurs für Ehrenamtliche angemeldet. Das ist mittlerweile 11 Jahre her! Seitdem durfte ich viele liebe Menschen kennen lernen, von denen einige bis heute noch sehr gute Freunde sind.
Obwohl ich beruflich sehr viel mit Menschen zu tun habe, von jung bis alt, ist es eine schöne Abwechslung im Rettungsdienst, bei Film- oder Ballambulanzen oder bei Rockkonzerten mitzumachen.
Ehrenamtlich einen Dienst abzuleisten, egal in welcher Sparte, beinhaltet für mich auch, dabei nette Menschen um mich zu haben, mit denen ich gerne sowohl hart arbeite als auch zwischendurch blödeln kann. So macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß! Und zu wissen, dass ich nach einem psychisch aufreibenden Einsatz ein starkes Team hinter mir habe, ist ein wichtiger Bestandteil!

Was begeistert dich an den Johannitern?
Es ist ein schönes Gefühl, anderen Menschen helfen zu können, sei es mal durch ein paar helfende Worte, heilende Therapien oder durch den Transport ins Krankenhaus. Privat sowie beruflich macht es mich sehr stolz, erzählen zu können, dass ich bei den Johannitern arbeite. In meiner Musikschule wurde ich bereits zur „Erste-Hilfe-Beauftragten“ ernannt ;-) Man darf aber auch nicht vergessen, dass es ein Gefühl von Sicherheit gibt, zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist.

Sophie Bartolomey (31) ist Musikpädagogin und engagiert sich seit 11 Jahren ehrenamtlich bei den Johannitern. Meist ist sie als Notfallsanitäterin und Lenkerin im Rettungsdienst in Wien im Einsatz.