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... und schon von Klein auf damit groß geworden, dass man sich ehrenamtlich engagiert“, erzählt Reinhard Heindl mit einem verschmitzten Lächeln. Schon sein Vater war bei der Feuerwehr tätig und auch die meisten Freunde haben sich – wie das am Land so üblich ist - freiwillig engagiert, wenn nicht bei der Feuerwehr, dann im Rettungsdienst.
Aufgewachsen ist Reinhard Heindl in St. Aegyd in Niederösterreich. Aber schon bald nachdem er das Bundesheer abgeschlossen hattte, hat es ihn nach Wien gezogen, weil er sein Hobby zu seinem Beruf machen wollte. Mit der beim Bundesheer absolvierten Sanitäterausbildung startete er 2001 bei den Johannitern im Fahrdienst, später wechselte er in die Ausbildung, wo er heute für die Ausbildung der Rettungssanitäter verantwortlich ist.
Ehrenamtlich hat der 35-jährige nebenbei trotzdem immer geholfen, sei es im Fahrdienst oder im Katastrophenhilfsdienst. „Die Katastrophenhilfe hat mich immer schon interessiert. Ich wollte wissen, wie man Einsätze im großen Stil organisiert und reibungslos abwickeln kann“, sagt Reinhard Heindl begeistert. „Außerdem macht es einfach Spaß etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen“.
Mittlerweile ist auch seine Partnerin im KHD- wie der Katastrophenhilfsdienst in Fachkreisen genannt wird – tätig. Sie ist für die Verpflegung zuständig, Reinhard Heindl leitet die Sanitätsgruppe. „So können wir gemeinsam unsere Freizeit verbringen und uns engagieren ohne ständig aufeinander zu kleben“, meint Reinhard, „ … und ganz nebenbei haben wir noch viele Freunde gewonnen.“

Reinhard Heindl (35, im Bild rechts bei einer Katastrophenübung), seit 6 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeiter, im Fahrdienst und als Leiter der Sanitätsgruppe im Katastrophenhilfsdienst tätig