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Paul Kinger

„Weil ich nach jedem Dienst mit einem guten Gefühl im Bauch nach Hause gehe!“

Schon in seiner Kindheit hat Paul Klinger staunend und neugierig den vorbeifahrenden Rettungsautos der Johanniter hinterher gesehen, wenn sie mit Blaulicht und Folgetonhorn an seiner Schule vorbei gefahren sind.Spätestens bei der Stellung war für ihn klar, dass er nicht zum Bundesheer geht sondern lieber Zivildienst macht um im sozialen Bereich erste Berufserfahrungen zu sammeln. Daher bewarb er sich bei den Johannitern.

 

Die Dienste im Krankentransport fand er zwar lehrreich aber die tägliche Arbeit hat kaum seinen anfänglichen Vorstellungen von lebensrettenden Einsätzen entsprochen. „Wenn man Rettungssanitäter wird, wartet man oft auf herausfordernde Einsätze. Im Krankentransport erwirbt man eher soziale Kompetenz und bekommt einen Einblick in das Spitalswesen. Aber man ist selten in der Situation Leben zu retten“, erzählt Paul von ersten Enttäuschungen. Daher hat er bereits während des Zivildienstes eine weiterführende interne Ausbildung absolviert, die ihn berechtigt, auch am Rettungs- und Notarztwagen Dienst zu leisten. „Die erste Reanimation habe ich erst im Laufe meiner ehrenamtlichen Tätigkeit erlebt“, so Paul weiter, „aber jetzt ist es mir nicht mehr so wichtig, dramatische Einsätze zu meistern.“

 

Heute ist er etwa 3 Mal wöchentlich für die Johanniter im Einsatz und sammelt dabei wertvolle Erfahrungen: „Ich profitiere von meinem Know-how, weil ich professionelle Erste Hilfe leisten kann“, ist Paul zufrieden, „Seit letztem Jahr studiere ich Medizin, viele Dinge, die ich im Rettungsdienst erlebe, kann ich mit der Ausbildung an der Uni verknüpfen. Interne Fortbildungsangebote der Johanniter helfen mir auch im Studium, wie zum Beispiel die Arbeit am EKG.“

Es sind aber nicht nur die Aus- und Weiterbildungsangebote, die Paul an den Johannitern schätzt, sondern auch der soziale, fast familiäre Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Paul dazu:

 

„Die Johanniter sind klein, übersichtlich, familiär, das macht die Organisation sympathisch.“ 

 

Die Frage, warum er so motiviert ist und freiwillig fast 30 Stunden wöchentlich Rettungsdienst fährt, hat Paul schnell beantwortet: „Weil ich nach jedem Dienst mit einem guten Gefühl im Bauch nach Hause gehe!“

 

 

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Ansprechpartner und Links


Paul Kinger (20), Medizinstudent, machte 2009 den Zivildienst bei den Johannitern, seit 2010 ist er regelmäßig ehrenamtlich im Krankentransport und Rettungsdienst aktiv