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Warum engagierst du dich ehrenamtlich bei den Johannitern?
Wollte immer schon wissen, wie „Erste Hilfe“ funktioniert. Natürlich kann man auch die Faszination an „Action“ und Blaulicht nicht ganz leugnen.
Was bringt das Ehrenamt beruflich wie privat?
Man kommt mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt (Kollegen, Patienten, Spitalspersonal etc.) und kann viel an den heutzutage viel zitierten „soft skills“ lernen. Außerdem haben sich über die Zeit einige sehr gute Freundschaften entwickelt, die meinen privaten wie auch beruflichen Werdegang stark geprägt haben.
Darüber hinaus war es ab und an recht aufschlussreich, zu erfahren, wie das Wiener Gesundheitssystem (manchmal nicht) funktioniert …
Was begeistert dich an den Johannitern?
In der Zeit, in der ich bei den Johannitern anfing, war es eine sehr überschaubare Gruppe von durchwegs hoch motivierten Kollegen. Seit damals bin ich bis zu meiner Übersiedlung nach Kalifornien nicht mehr losgekommen - wie es weitergeht, werde ich möglicherweise im Herbst 2011 sehen, wenn ich wieder nach Österreich zurückkehre …
Harry Quendler (35)
Biotechnologe/Virologe (HIV), derzeit am „The Scripps Research Institute“ in La Jolla, Californien, USA als wissenschaftlicher Mitarbeiter
„Postdoc“, 1993 - 2008 im Rettungsdienst, Krankentransport, Organtransport im Einsatz