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Warum engagierst du dich ehrenamtlich bei den Johannitern?
Mir macht der Umgang mit Menschen einfach sehr viel Spaß und bei den Johannitern kann ich diesen Spaß mit anderen Kollegen teilen. Außerdem gibt es mir das Gefühl, etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun.
Was bringt das Ehrenamt beruflich wie privat?
Das Ehrenamt ist sicherlich in allen Belangen des Lebens hilfreich. Im Berufsleben als Physiotherapeut hat man ständig mit Menschen zu tun, die posttraumatisch behandelt werden müssen. Wenn man im Notfall auch vor Ort ist und den Verletzten erstversorgt, bekommt man einen besseren Einblick in diverse Probleme der Patienten.
Privat hilft es insofern, dass man immer wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt wird. Man sieht, dass es Menschen gibt, denen es um einiges schlechter geht und man beginnt zu überlegen, ob die alltäglichen Sorgen, die man hat, wirkliche Sorgen sind, oder ob man Situationen einfach nur überbewertet, weil es einem einfach zu gut geht.
Was begeistert dich an den Johannitern?
Die Freundlichkeit und Energie, mit der Gutes getan wird.

Clemens Niederholzer (22), Physiotherapiestudent im letzten Ausbildungsjahr, Erste-Hilfe-Kursreferent, seit 2007 ehrenamtlicher Rettungssanitäter und Erste-Hilfe-Kursreferent