

Springe direkt zu: Inhaltsbereich Suchfunktion Ansprechpartner und Links Service-Funktionen Hauptnavigation
Warum engagierst du dich ehrenamtlich bei den Johannitern?
Zunächst bin ich auch aus Neugierde am „Rettung fahren“ zu den Johannitern gekommen. Ich bin diesbezüglich etwas vorbelastet, denn mein Vater war auch freiwilliger Rettungsfahrer. Später war es die Leidenschaft für bestimmte Fachthemen.
Die Johanniter sind für mich die Schnittstelle zwischen Beruflichem und Privatem. Mittlerweile habe ich viele Freunde bei den Johannitern und die Arbeit bringt Abwechslung.
Was bringt das Ehrenamt beruflich wie privat?
Als Arbeitnehmer gar nichts, ich habe keine Vorteile beim Arbeitgeber. Aus professioneller Sicht im Schockraum sehr viel, da das Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle ungleich höher ist. Es ist vielmehr so, dass der Arbeitgeber von meiner Tätigkeit profitiert. Privat und persönlich ist es für mich eine große Bereicherung. Die Kombination aus Beruf und Ehrenamt ist mehr als nur die Summe aus den beiden Tätigkeiten.
Was begeistert dich an den Johannitern?
Es ist schön mit anzusehen, wie aus einem kleinen, feinen Betrieb, in dem von Beginn an ein sehr freundschaftlicher Umgang herrschte, ein bedeutender Partner im Sozialsystem wurde. Die übernommenen Aufgaben im Spannungsfeld der sich ständig verändernden Aufgaben lässt die Mitarbeit nie langweilig werden. Die lange freundschaftliche Verbundenheit zu vielen Kollegen und zur Organisation selbst, aber auch die Möglichkeit, mit anderen Organisationen in Verbindung treten zu können, ist ein Verdienst des Selbstverständnisses der Johanniter.
Andreas Dunkl
(38, rechts im Bild)
Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger im AKH Wien seit 1990 im Rettungsdienst und im Ausbildungszentrum tätig, seit 2004 Leiter des Katastrophenhilfsdienstes.